Wülfing, Ernst Anton, Mineraloge

*27.11.1860, Elberfeld, ev., 17.12.1930, Bad Wörrishofen

 

V Friedrich Hermann W. (1811-1890), Rittersgutbesitzer;

M Anna Henriette Auguste, geb. Boesner (1829-1905);

G 3: Friedrich Rudolph (1859-?), Preuss. Offizier; Bertha Emilie (1862-1889); Auguste Elisabeth, verh. von der Heydt (1864-nach 1930); außerdem 6 Halbgeschwister aus der ersten Ehe des Vaters.

∞ 5.08.1893, Tübingen Erminia Paula Ludovica von Martitz (1871-nach 1935);

K 4: Johann Friedrich (1894-?), Ernst-Anton (1897-?); Dietrich (1900-?), Arnold (1904-?)

 

1869-1874                Besuch des Gymnasiums zu Elberfeld

1874-1877                Besuch u. Abschluss des Hoffmannschen Knabeninstitut zu St. Goarshausen am Rhein

1877-1878                Einjährig-freiwilliger Militärdienst

1881, Herbst             Abitur am Friedrich-Realgymnasium zu Berlin nach zwei Jahren der Privatvorbereitung

1881 X- 1884 VII      Studium d. Naturwissenschaften an den Universitäten Genf (WS 1881/82-WS 1882/83) u. Heidelberg

1884 VII 31               Promotion summa cum laude ohne Diss. ebd.

1884-1886                Assistent am Chemischen Institut d. Univ. Berlin bei A. W. Hoffmann

1886-1888                Studienarbeit in d. Mineralogie an den Universitäten Greifswald (WS 1886/87 u. SS 1887) u. Wien (WS 1887/88)

1888 V- 1890 IX       Assistent am Geologisch-Mineralogischen Institut d. Univ. Heidelberg bei H. Rosenbusch

1891 V 14                 Habilitation in d. Mineralogie an d. Univ. Tübingen; H.-schift: "Beiträge zur Kenntnis d. Pyroxenfamilie in chemischer u. optischer Beziehung"

1897 III 29                 a.o. Prof. ebd.

1899 VII                     o. Prof. für Geologie u. Mineralogie an d. Landwirtschaftlichen Akad. Hohenheim

1904 X                       Etatmäßiger (o.) Prof. für Geologie u. Mineralogie an d. TH Danzig

1907 IV                      o. Prof. für Mineralogie u. Petrographie nebst Allgem. Geologie an d. Univ. Kiel

1908 VII                     o. Prof. u. Direktor d. Mineralogisch-Petrographischen Instituts an d. Univ. Heidelberg

1911/12 u. 1917/18 Dekan d. Naturwiss.-math. Fak.

1926 III 31                 Emeritierung

 

Ehrungen: Mitglied d. Akad. d. Wiss. Heidelberg (1909), d. Akad. d. Naturforscher Leopoldina, Halle (1925); Dr. rer. nat. h.c. Univ. Tübingen (1927).

 

W. wurde in eine angesehene, wohlhabende Familie geboren. Sein Vater war Rittersgutbesitzer und langjähriger ehrenamtlicher Beigeordneter der städtischen Verwaltung in Elberfeld. Die Familie hatte W.s Arbeitsfleiß, Gründlichkeit und Pflichtgefühl geprägt. Nach einer Privatvorbildung besuchte W. fünf Jahre lang das Gymnasium in Elberfeld, danach das Hoffmannsche Knabeninstitut zu St. Goarshausen am Rhein. Ende Sommer 1877 verließ W. diese Lehranstalt mit dem Abschluss-Zeugnis und ging als Einjährig-freiwilliger in den Militärdienst. Nach diesem Jahr wurde W. wegen seiner Kurzsichtigkeit zum Untauglichen gestempelt.

Um seinem zu dieser Zeit vorrangig entwickelten Interesse für die Naturwissenschaften zu folgen, musste W. zuerst das Abitur bestehen. Er bereitete sich privat vor und  konnte 1881 am Berliner Realgymnasium das Zeugnis der Reife schaffen.

Daraufhin studierte er hauptsächlich Chemie, zunächst in Genf, dann in Heidelberg und promovierte 1884 summa cum laude mit Chemie als Hauptfach, Mineralogie und Physik als Nebenfächern. Damals war in Heidelberg keine Doktorarbeit nötig. Sein chemisches Studium setzte W. fort, indem er für zwei Jahre zu A. W. Hofmann (1818-1892) als dessen Assistent an die Universität Berlin ging.

Schon bei seinem Studienaufenthalt in Genf erweckte die Mineralogie das Interesse W.s. So wandte er sich  dem Studium der mineralogischen Disziplinen gründlicher zu und arbeitete ein Jahr lang, vom Herbst 1886 bis Herbst 1887 bei Professor Emil Cohen (1842-1905) in Greifswald. Hier betrieb er seine erste wissenschaftliche Arbeit über die chemische Analyse einiger Glimmer. Dann, nach einem Semester bei dem berühmten Wiener Mineralogen Gustav Tschermak (1836-1927), wurde W. Assistent am Geologisch-mineralogischen Institut seiner alma mater in Heidelberg. Der Direktor, Harry Rosenbusch (1836-1914), der Begründer der mikroskopischen Mineralanalyse, kannte W. noch seit dessen Studienjahren und nahm nun, auf Cohens Empfehlung, den begabten und fleißigen jungen Forscher als Privat-Assistent ohne Entlohnung. Er wurde W.s wirklicher Lehrer und Meister. Während fünf Semestern bei Rosenbusch führte W. seine erste bedeutende mineralogische Arbeit durch und zwar über eine zahlreiche Gruppe von Silikatmineralien, sog. Pyroxene, unter Anwendung optischer Methoden. Dabei traten seine Neigung und Begabung zur Erarbeitung neuer Instrumental-Methoden für mineralogische und petrographische Untersuchungen hervor, die seine gesamte wissenschaftliche Tätigkeit prägten. Seine erste Erfindung hierbei war eine scharfsinnige Methode und dazu ein Apparat zur Herstellung von Kristallschliffen in achsenorientierter Lage. Mit seiner Methode untersuchte W. eine Reihe von Pyroxenen.

Die Ergebnisse legte er als Habilitationsschrift der Universität Tübingen vor. Nach der erfolgreichen Habilitation wurde W. Privatdozent der Naturwissenschaftlichen Fakultät in Tübingen. Er las hauptsächlich über Petrographie und besonders über Kristallographie und leitete außerdem ein kristallographisches und mineralogisches Praktikum. Während der langen Krankheit des ordentlichen Professors für Mineralogie und Geologie Wilhelm Branco (1844-1928) benannte letzterer W. als seinen Vertreter für Mineralogie (WS 1894/95). Gleichzeitig arbeitete W. intensiv wissenschaftlich und publizierte etwa 15 Aufsätze binnen weniger Jahre. Nach 6 Jahren wurde W. zum a. o. Professor befördert.

Der Schwerpunkt seines kristallographischen Unterrichts lag in der Erhellung der Beziehungen "zwischen der Kristallform einer Substanz einerseits und ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften andererseits" (W., 1895, "Tabellarische...", Vorwort). Deswegen konfrontierte sich W. mit theoretischen Fragen der Kristallographie und deren Darstellung im Unterricht. Daraus entstand sein interessantes und bis heute lehrhaftes Werk über die 32 kristallographischen Symmetrieklassen.

In Tübingen wandte sich W. bald auch einem neuen Forschungsgebiet zu, nämlich der Meteoritenkunde - einerseits unter dem Einfluss von Cohen und Tschermak, die beide Meteoriten erforschten, andererseits wegen seines Interesses für Astronomie, die seit seinen Studienjahren zeitlebens sein Hobby geblieben war. Ab WS 1891/92 hielt W. fünf Jahre lang eine Vorlesung darüber. Aufgrund umfangreicher Umfragen konnte er Informationen über die damals bekannten Meteoriten von 536 Fundorten in einem Buch zusammenfassen. Dieses Nachschlagwerk, "Meteoriten in Sammlungen" (1897),  behielt bis heute seine Bedeutung, es erschien nochmals 1980 als Reprint-Ausgabe. Ein weiteres Verdienst W.s: Durch seine Vermittlung schenkte sein Schwager, der Bankier Karl von Heidt, seine wertvolle Meteoritensammlung aus 33 Stücken der Universität. Sein Interesse für die Meteoritenwelt blieb W. bis zum Lebensende. Das zeigte sich insbesondere in seinem Vorlesungskurs "Kosmische Geologie", den er später, von 1905/06 bis 1924/25 mehrmals gehalten hat.

Des Vaters Tod im Dezember 1890 regte W. an, die Genealogie seiner Familie zu untersuchen. Eine ausführliche Beschreibung seines Geschlechtes seit 1466 mit fünf genealogischen Tabellen widmete W. dem Andenken seines Vaters. Das Interesse an diesem Thema begleitete W. seitdem lebenslang. Seine letzte literarische Arbeit war die Herausgabe des Reisebuches über Italien seines Urgroßvaters mütterlicherseits.

Nach den mehr als 8 Jahren in Tübingen folgte 1899 die erste Berufung W.s als ordentlicher Professor, allerdings nicht an eine Universität, sondern an die Landwirtschaftliche Akademie Hohenheim, und zwar in der Nachfolge W. Brancos. Hier arbeitete W. über Mineralienanalyse, insbesondere über die sehr komplizierte Mineralienfamilie von Turmalinen. In diese Zeit fiel auch W.s große, fast 500 Seiten lange, literarische Arbeit - die Abfassung des allgemeinen (d. h. methodischen) Teils für die 4. Auflage der Rosenbusch'schen klassischen "Mikroskopischen Physiographie der Mineralien und Gesteine". Die Arbeit verlief in ständiger Beratung mit "seinem hochverehrten Meister und Freund" Rosenbusch, so W. im Vorwort. Sie fand hohe Anerkennung in der Fachwelt.

Am 6. Oktober 1904 eröffnete Kaiser Wilhelm II. feierlich die neugegründete TH in Danzig. W. war dabei: Man hatte ihn als "etatmäßigen Professor" berufen, um den Lehrstuhl und das Institut für Geologie und Mineralogie zu leiten. Diese wurden der Chemischen Abteilung zugeordnet, wenngleich als Fremdkörper. Seine Hauptvorlesungen - "Geologie" und "Mineralogie und Petrographie" - hielt W. gleichzeitig auch für Bauingenieure.  Mit einem Assistenten richtete er sein Institut ordentlich ein und gab sich viel Mühe mit dem Unterricht. Außer den üblichen geologischen und mineralogischen Praktika führte er "Messen, Berechnen und Zeichnen der Kristalle" und "Mikroskopisch-kristallographische Übungen" ein.

Fünf Semester später war W. zum Ordinarius an einer Universität, nämlich in Kiel aufgestiegen. Hier blieb W. jedoch nur drei Semester: 1908 kehrte er nach Heidelberg zurück, ausgerechnet auf Vorschlag Rosenbusch's als dessen Nachfolger in der Mineralogie und Petrographie (Rosenbusch war der letzte, der Mineralogie und Geologie zusammen vertreten hatte; nach seiner Emeritierung wurde der Lehrstuhl aufgeteilt).

Während seiner Wanderjahre in Hohenheim, Danzig und Kiel erarbeitete W. nach und nach seine Vorlesungskurse und seine Methodik des Unterrichts, wofür er zahlreiche Lehrmittel ersann. Nach Heidelberg kam er als reifer, erfahrener Lehrer und Forscher.

Da Kristallographie in mehreren Hinsichten eine theoretische Basis für Mineralogie bildet, legte ersterer W. große Bedeutung in seinem Unterricht bei. "Die Hauptforderungen, welche bei dem kristallographischen Studium an den Studierenden gerichtet werden" - so W. schon in Tübingen  "betreffen die räumliche Vorstellungsgabe und das Gedächtnis. Die Vorstellungsgabe ist durch Modelle oder Zeichnungen sehr entwicklungsfähig, das Gedächtnis findet in der systematischen Anordnung des Stoffes eine große Stütze" (W., 1895, "Tabellarische..."). Diesen eigenen Richtlinien folgend, erdachte W. zahlreiche Lehrmittel und Geräte für seinen Unterricht, wie etwa die stereographischen Wandtafeln, das Modell zur Demonstration der stereographischen Projektion, einen Projektionsapparat und eine Fülle anderer Modelle.

Ein Zeugnis belegt, dass seine Vorlesungen "wegen der Tiefgründlichkeit... in manchen Teilen für die Anfänger etwas schwierig waren" (Ernst, 1931). Im Laboratorium brachte W. dagegen so viele praktische Erfahrungen für seine Studenten mit, die weder Bücher noch Vorlesungen vermitteln könnten; so wurden seine Praktika gut besucht.

Bei W. wurden in Heidelberg 11 Doktorarbeiten durchgeführt, alle von höchster damals erreichbarer Exaktheit. Letztere war wohl vor allem für W.s eigene Arbeiten charakteristisch.

Ganz bewusst war W. bestrebt, die Mineralogie aus einer beschreibenden in eine exakte Naturwissenschaft umzuwandeln. Um die Erfüllung dieser Grundaufgabe zu ermöglichen, konzentrierte sich W. vor allem auf die Erarbeitung exakter Forschungsmethoden in der Mineralogie, insbesondere der optischen. Dazu konstruierte er eine Reihe von Geräten, wie sein "genial erdachte" (Ernst, 1931) Instrument zur Herstellung achsenorientierter Kristallpräparate, das W. Jahrzehnte lang verbesserte, oder ein neues Polarisationsmikroskop, mehrere Formen des Monochromators, ein Goniometer und Vieles mehr. Diese Instrumente und Methoden benutzte W. - wie auch seine Kollegen überall in der Fachwelt, - um die Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften und der Zusammensetzung der Mineralien herauszufinden. Er selbst erforschte unter diesem Gesichtspunkt drei Mineralienfamilien - Pyroxene, Turmaline und Plagioklase (d.h. Kalknatronfeldspate) - und konnte zahlreiche Gesetzmäßigkeiten feststellen.

Der Ausbruch des Kriegs erschwerte die Verhältnisse, aber W. setzte seine Arbeit fort. Allerdings wirkte er mit einigen Mitarbeitern als freiwilliger Begleiter eines "Transports mit Liebesgaben" für Badische Truppen an der Westfront, "keineswegs eine Vergnügungstour", gab er zu. Seine Erlebnisse im Herbst 1915 stellte er in einer interessanten, für die Zeit charakteristischen Broschüre dar, die er "seinen beiden Söhnen in Heer und Flotte" widmete.

Nach dem Krieg arbeitete W. ausschließlich zur Vervollkommnung der Untersuchungsmethoden und -instrumente. Fast alle seine umfangreichen und sorgfältigen Einzelarbeiten krönte er durch  Zusammenfassung in einem modernen Fundamentalwerk, nämlich in der 5. Auflage der durch Rosenbusch gegründeten "Mikroskopischen Physiographie der Mineralien und Gesteine" (1921-1924). Dieses Standardwerk der angewandten Mineraloptik erwarb weltweite Bedeutung für die Mineralogie.

Nach seiner Emeritierung konnte W., wegen seiner verschlechterten Gesundheit, keine Experimentalarbeiten mehr durchführen. Er hoffte  jedoch, seine Vorlesung über "Kosmische Geologie" als ein Buch herausgeben zu können. Dies wurde ihm nicht vergönnt. Er starb an einem Herzleiden, als er sich an einem Kurort zu erholen versuchte, kurz nach seinem 70. Geburtstag. Die Beisetzung fand in seiner Heimatstadt Elberfeld statt.

Hinter allen mehr als 60 Publikationen W.s verbirgt sich enorme akribische Arbeit, gleich, ob es sich um die Familiengenealogie, chemische Analysen von Mineralien, oder die Konstruktion eines Apparats handelt. Nur gelegentlich verrat sich diese Arbeit dem aufmerksamen Leser in  Einzelheiten. In der Geschichte der Mineralogie lebt W. als hervorragender Meister der exakten instrumentellen Forschung fort.

 

Q  UA Heidelberg: H-IV-102/106, Bl. 278-285 (Promotion W.); H-V-4/6 (Akten d. Math.-Naturwiss. Fak. 1907-1908, Berufung W.); PA 6429 (Personalakte W.); Kleine Erwerbungen Acc 20/99 (Sonderdrucke u. Briefe); Rep. 27, Nr. 1483 (Akademische Quästur W.); UA Tübingen 126/775 (Personalakte W.) u. Auskunft vom 7.10.2009 Nr. 1116, Az: 572; UB Heidelberg: Heid. Hs. 3400 (Briefe W.s an H. Rosenbusch), u. 3695 E (Briefe W.s an M. Wolf).

 

W  Untersuchung zweier Glimmer aus den Gneissen des Rheinwaldhorn-Massivs, in: Berr. d.  Deutschen Chem. Ges. 19, 1886, 2433-2438; Über einen Apparat zur Herstellung von Kristallschliffen in orientierter Lage, in: Zs. für Kristallographie 17, 1889, 445-459; Nachrichten über das Geschlecht Wülfing herstammend vom Hofe "Wülfing" in Barmen, 1466-1892, 1892; Verbreitung u. Wert d. in Sammlungen aufbewahrten Meteoriten, in: Jahreshefte des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg 1895, 338-358; Kristallographische u. optische Untersuchung einiger organischer Verbindungen, in: Zs. für Kristallographie 25, 1895, 453-466; Tabellarische Übersicht d. einfachen Formen d. 32 kristallographischen Symmetriegruppen, 1895, 21914 (unter verändertem Titel); Die Meteoriten in Sammlungen u. ihre Literatur, 1897, Reprint-Ausgabe 1980; Über einen Spektralapparat zur Herstellung von intensivem monochromatischem Licht, in: Neues Jahrbuch für Mineralogie, Beilage-Bd. 12, 1898, 343-404; Die Theorie d. Beobachtung im konvergenten Licht u. Vorschläge zur Verbesserung d. Axenwinkelapparate, in: ebd. 405-446; Mikroskopische Physiographie d. petrographisch wichtigen Mineralien. Allgemeiner Teil, in: H. Rosenbusch, Physiographie d. Mineralien u. Gesteine, 4. Aufl., 1904, Bd. I, Erste Hälfte; Einiges über Mineralpigmente, in: Festschrift Harry Rosenbusch, 1906, 49-67; Die 32 kristallographischen Symmetrieklassen u. ihre einfachen Formen, 1914; Zur Erinnerung an Harry Rosenbusch, in: Sitzungsberr. Heidelberger Akad. d. Wiss. 1914, Abt. A, Abh. 8, 1-23; Die Häufungsmethode, in: ebd. 1916, Abt. A. Abh. 11, 1-28; Bei Badischen Truppen an d. Westfront mit einem Liebesgaben-Transport, 1916; Ein neues Polarisationsmikroskop u. kritische Betrachtungen über bisherige Konstruktionen, in: Abhandlungen d. Heidelberger Akad. d. Wiss. 1918, Abh. 6, 1-79; Mikroskopische Physiographie d. petrographisch wichtigen Mineralien. 5. Aufl. Bd. I, 1. Hälfte: Untersuchungsmethoden, 1921-1924; Ein neues Theodolitgoniometer, in: Zs. für Kristallographie 60, 1924, 70-75; Tagebuch d. italienischen Reise des J. A Friedrich Boesner 1800-1801? herausgegeben u. mit einer Einführung versehen von E. A. W., 1930.

 

L  Poggendorffs Biographisch-literarisches Handwörterbuch IV, 1904, 1672f.; V, 1926, 1334f.; VI, Teil 4, 1940, 2936; O. Erdmannsdörfer: E. A. W. zum 70. Geburtstage, in: Forschungen u. Fortschritte 6, 1930, 455; E. Ernst: E. A. W. +, in: Sitzungsberr. d. Heidelberger Akad. d. Wiss., Jahresheft 1930/31, S. XIX-XXI; E. Ernst E. A. W. +, in: Centralblatt für Mineralogie, Abt. A,, 1931, 128-135 (mit Schriftenverz.); L. J. Spencer, Biographical notices of mineralogists recently deceased, in: The mineralogical magazine, vol. XIII, No. 141, 1933, 362 (B); Ernst Klein, Die akademischen Lehrer d. Universität Hohenheim (Landwirtschaftliche Hochschule) 1818-1968, S. 24f., 138; Wolf v. Engelhardt, Helmut Hölder, Mineralogie, Geologie u. Paläontologie an d. Universität Tübingen von den Anfängen bis zur Gegenwart, 1977, S. 37-39, 132, 213; D. Lattard, Ein Rückblick auf 150 Jahre Geschichte d. Mineralogie an d. Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg (1818-1967), in: Berr. d. Deutschen Mineralogischen Ges., Beihefte zu European Journal of Mineralogy 13, 2001, 1-14 (S. 9-10, B).

 

B UA Heidelberg, Pos I, 03362, 03363 (Photo 1888), 03364, 03365; UB Heidelberg, Graphische Sammlung, P_2383; Vgl. L