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Günther, Paul (1892-1969), Physikochemiker

Category: Kurzbiografien Published: Friday, 02 May 2014 Written by Daniel

Günther, Ernst Gustav Paul, Physikochemiker

*6.12.1892, Berlin, ev., +24.11.1969, Karlsruhe

 

 

 

V Franz Wilhelm Ernst G.(1863-nach 1936), Fabrikbesitzer, Hofgoldschmied, später Kaufmann in Charlottenburg; 
M Helene Marie Elsa, geb. Rading (1870-nach 1936) 
G keine 
8 13.9.1950 Charlotte Auguste geb. Obermayer (1920-1970) 
K keine

1902-1911                                          Besuch des Köllnischen Gymnasiums zu Berlin 
1911-1914                                          Studium Chemie an den Univ. Göttingen (SS 1911),

                                                         Leipzig (WS 1911/12) u. Berlin 
1914 VIII 3 u. 8                                   Promotionsprüfung (Notexamen) an d. Univ. Berlin 
1917 I 12                                            Promotion ebd. bei W. Nernst: "Untersuchungen über die

                                                         spezifische Wärme bei tiefen Temperaturen" 
1915 I - 1919 II                                    Militärdienst am Militärversuchsamt, Berlin 
1919 III - 1930 III                                  planmäßiger Assistent am Physikalisch-Chemischen

                                                         Institut d. Univ. Berlin 
1926 I 15                                            Habilitation ebd.; H.-schrift: "Über die innere Reibung der

                                                         Gase bei tiefen Temperaturen"; Probevortrag (22. Dez.

                                                         1925): "Über die Stabilität der Atomkerne";

                                                         Antrittsvorlesung (15. Jan. 1926): "Über das natürliche    

                                                         Vorkommen der chemischen Elemente" 
1928 I -1939 VII                                  Gleichzeitig Dozent f. Physikalische Chemie an d. 

                                                         Landwirtschaftlichen Hochschule, Berlin (ab 1935 - d.

                                                         Landwirtschaftlichen Fakultät d. Universität) 
1930 V-1936 IX                                    nicht beamteter ao. Prof f. Physikalische Chemie an d.

                                                         Univ. Berlin 
1936 X- 1939 I                                     Vertretender Leiter des Lehrstuhls u. des Instituts f.

                                                         Physikalische Chemie ebd. 
1939 II-1945 IV                                    o. Prof. u. Direktor des Physikalisch-Chemischen 

                                                         Instituts ebd. 
1946 VI - 1961 III                                o. Prof. f. Physikalische Chemie u. Direktor des Instituts

                                                         f. Physikalische Chemie u. Elektrochemie an d. TH 

                                                         Karlsruhe. Antrittsvorlesung (10. Aug. 1946): "Chemische

                                                         Wirkungen der Röntgenstrahlen" 
1947 VI-1949 X                                   Der Erste Vorsitzender d. Dt. Bunsengesellschaft f.

                                                         Physikalische Chemie 
1948/1949                                          Rektor 
1960 X-1962 IX                                   Präsident d. Heidelberger Akad. d. Wissenschaften 
1962 XI 7                                           Abschiedsvorlesung in Karlsruhe: "Generationen in der

                                                        Chemie" 
1963-1969                                          Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut f.

                                                        Chemie d. Treib- u. Explosivstoffe (jetzt Institut f.

                                                        Chemische Technologie), Pfinztal bei Karlsruhe.

G. stammte aus einer bürgerlichen Familie. Das Reifezeugnis des humanistischen Gymnasiums in der Berliner Stadtmitte ihm "gute" Leistungen und "vorbildliches" Betragen und Fleiß. Dabei zeigte er eine besondere Neigung zu Geschichte und Ethik mit "sehr guter" Leistung. 

Dass G.sich nach der Schulzeit zu dem Chemiestudium zuwandte, wurde wahrscheinlich durch seinen Vater bestimmt, der einen brauchbaren Beruf für ihn wollte. Zuerst konzentrierte sich G. auf die chemische Analyse. Nach dem Verbandsexamen im Januar 1913 machte er ein besonderes analytisches Praktikum während dreier Monate an der Universität Heidelberg. Anschließend gewann ihn Walter Nernst (1864-1941) für die physikalische Chemie. Nun entschied sich G., mit des Vaters Zustimmung für eine akademische Laufbahn, gestützt durch sein großes Interesse für das Unterrichten. 
Anfang August 1914 bestand G. magna cum laude seine mündlichen Notprüfungen in der Physik, Chemie und Philosophie. Obwohl seine Doktorarbeit schon beendigt war, musste G. zuerst seiner Militärpflicht nachkommen. Er wurde zu einem Artillerie-Regiment eingezogen und Anfang 1915 ans Militärversuchsamt in Berlin abkommandiert, ab Oktober 1916 in der Eigenschaft "Hilfsbetriebsleiter an den technischen Instituten der Artillerie". Neben den laufenden Aufgaben konnte G. auch allgemeine Untersuchungen durchführen und eine gute Ausbildung in Sprengstoffchemie bei Hermann Kast (1864-1927) erhalten. Nach der Militärzeit hielt G. mit dieser Anstalt (ab 1920 - sog. Chemisch-Technische Reichsanstalt) enge Kontakte: Von diesem Arbeitsgebiet wollte und konnte er sich bis zum Lebensende nicht trennen.

Dass G. seinen Militärdienst in Berlin leistete, ermöglichte ihm Anfang 1917 an der Universität endlich zu promovieren. Mehr noch, im Oktober dieses Jahres fiel ihm, wegen des Fehlens von Lehrkräften, einmalig eine zweistündige Hauptvorlesung in der physikalische Chemie zu. 
Nach dem Militärdienst erhielt G. die ihm schon bei der Promotion versprochene Assistentenstelle bei seinem Lehrer Nernst. Am Physikalisch-Chemischen Institut begann er, außerhalb seiner dienstlichen Pflichten und durch Nernst angeregten Messungen bei tiefen Temperaturen, das neue Gebiet der Röntgenspektroskopie selbständig zu bearbeiten. Ihm gelang es, neue Apparaturen und Methoden für die qualitative und später die quantitative chemische Analyse durch Röntgenstrahlen zu entwickeln.

Anfang 1919 trat G. der SPD bei, verließ sie aber, enttäuscht durch die Politik, 1925 wieder. Diese vorübergehende Mitgliedschaft brachte G. viel Ärger: Zuerst folgte ein "Zerwürfnis" mit seinen konservativ gesonnenen Eltern, die ihm jegliche Unterstützung entzogen. Später im Dritten Reich wurde er lange nicht befördert. Wegen knapper finanzieller Verhältnisse arbeitete G. viel literarisch, insbesondere als Referent des "Chemischen Zentralblatts" (1920-1925) und als Redaktionsassistent bei "Die Naturwissenschaften" (1922-1927).
Mitte 1925 stellte G. sein Gesuch zur Habilitation, wobei er als Habilitationsschrift seine durch Nernst angeregte Arbeit über die Viskosität von Gasen bei tiefen Temperaturen vorstellte. Wie seine Dissertation enthielt auch diese Arbeit weder theoretisch noch methodisch etwas Neues, auch wenn die Messungen sehr schwierig waren. Trotzdem, eben dank seiner originellen Forschungen über die Röntgenspektroskopie wie auch dank seines "ausgezeichneten Vortrags", entschieden die Gutachter, Max Bodenstein (1871-1942) und Walter Nernst, dass G. die Venia legendi verdiene. (Bodenstein leitete ab 1923 den Lehrstuhl und das Institut für Physikalische Chemie, während Nernst Ordinarius für Physik wurde). 

Als Privatdozent und ab 1930 als nicht beamteter ao. Professor führte G. regelmäßig Röntgenpraktika für Chemiker durch und beteiligte sich in der Leitung physikalisch-chemischen Arbeiten im Laboratorium; außerdem hatte er 1927-1936 den Lehrauftrag für "Technologie der Explosivstoffe" am Institut für Technische Chemie der Universität inne.

Da Bodenstein weitreichende Forschungen über Abläufe chemischer Reaktionen durchführte, kam G. natürlicherweise von der analytischen Röntgenspektroskopie und der Röntgenkristallographie auf die Fragestellung nach der chemischen Wirksamkeit von Röntgenstrahlen. Dabei erhielt er wichtige Ergebnisse, insbesondere über das chemische Verhalten der bei Bestrahlung entstandenen Ionen im Gaszustand. 

Ein Nebenergebnis dieser Untersuchungen waren Beobachtungen über die Vereinbarkeit röntgenographischer Methoden bei den Expertisen von Kunstgegenständen. Sie wurde anfangs angefeindet aus Furcht vor Spätschäden für die bestrahlten Kunstwerke. In Zusammenarbeit mit Kunstwissenschaftlern der Berliner Museen konnte G. diese Befürchtung widerlegen.

Als Bodenstein 1936 in Ruhestand ging, ließ man G. für fast drei Jahre kommissarisch seine Stellen übernehmen. Obwohl er seinen Abscheu vor dem Regime verbarg und seine Loyalität erklärte, waren die zahlreichen Gutachten von Seiten der Parteimitglieder ziemlich halbherzig, etwa: G. "steht auf dem Boden der Regierung", "ist jedoch politisch nicht sehr stark interessiert und in keiner Organisation irgendwie tätig". Nach langen Verzögerungen beförderte man ihn zum o. Professor und zum Direktor des Physikalisch-Chemischen Institut. Nun brach der Krieg aus, und G.s Erfahrungen über Sprengstoffe wurden sofort angefordert. Im Februar 1940 war ihm die Stelle eines "Kriegsverwaltungsrats beim Oberkommando des Heeres" verliehen worden und so gehörte er zur Wehrmacht. In dieser Eigenschaft wurde G. im April 1942 an sein Institut zurückkommandiert, um kriegswichtige Aufgaben hinsichtlich von Explosivstoffe zu erfüllen. Dies gab ihm Freiheiten, die er zur Hilfe für bedrohte Menschen zu nutzen vermochte. So unterstützte G. z. B. mehrere Juden finanziell und in einigen Fällen konnte er sie mit falschen Dokumenten versorgen. Zusammen mit dem Pharmakologieprofessor Wolfgang Heubner (1877-1957) konnte er den 1943 zum Tode verurteilten Robert Havemann (1910-1982) vor der Vollstreckung des Urteils retten, indem er ihn als den Einzigen erklärte, der einen bestimmten kriegswichtigen Forschungsauftrag fertigstellen könne. 
Als der Zusammenbruch nahte, verlagerte G. sein Institut Ende März 1945 nach Gillersheim bei Göttingen, indem er unter Umgehung von Bestimmungen den Umzug begründete und organisierte. Am 10. April geriet G. dort in amerikanische Gefangenschaft, wo er als "instructor" in einem amerikanischen Erziehungsprogramm für Deutsche teilnahm und sich "able and reliable" (fähig und zuverlässig) zeigte. Im Dezember 1945 wurde G. aus einem Lager in Frankfurt am Main entlassen. 
Hier erreichte ihn der Ruf nach Karlsruhe. Da die Bedingungen in Berlin nicht klar waren, sagte er zu. Im Juni 1946 begann die Karlsruher Periode seines Lebens. Den Zurückruf nach Berlin, wie auch die Rufe nach Greifswald und nach Darmstadt lehnte G. ab. 
Das völlig zerstörte Karlsruher Institut wurde unter G.s Leitung während 1948-1950 erfolgreich wiederaufgebaut. Der Unterricht begann aber sofort in vorhandenen Räumen verschiedener Gebäude, G. konnte seine Apparaturen und Geräte aus Göttingen kommen lassen und nochmals ein neues Gebiet, sog. Sonochemie (chemische Wirkungen des Ultraschalls) erschließen. 
Dass der Berliner in Karlsruhe schnell heimisch wurde, zeigt die Tatsache, dass die Kollegen ihn im Frühjahr 1947 zum Dekan der neuen Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften und im Januar 1948 zum Rektor wählten. Seine Rektoratsrede: "Exakte Naturwissenschaft und Humanität" bearbeitete das Thema, das sein Denken bestimmte. G.s Rektorat verlief hevorragend, so dass ihm ein weiteres Rektoratsjahr angetragen wurde. Dies lehnte G. jedoch ab, weil er sich seinem Institut und vor allem dem Unterricht widmen wollte. Diesem Uranliegen blieb er treu, als glänzender Vortragender war er der ganzen deutschen Fachwelt bekannt. Seine Karlsruher Studenten kompilierten eine große Sammlung von Perlen aus seinen Vorlesungen.

In die Karlsruher Zeit fielen auch die großen organisatorischen Leistungen G.s außerhalb der Hochschule. Politisch unbelastet konnte G. Gehör bei den Besatzungsbehörden finden. So trug er entscheidend zur Neugründung der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie im Jahre 1947 bei. G. wurde ihr erster Nachkriegsvorsitzender. Er war es auch, der die Erlaubnis der Besatzungsmächte für die Wiederauflage der Zeitschrift der Bunsen-Gesellschaft durchsetzen konnte. Seit 1948 begann die "Zeitschrift für Elektrochemie" (später - "Berichte der Bunsen-Gesellschaft") unter G.s Leitung wieder zu erscheinen. In der Position des Herausgebers und Redakteurs der Zeitschrift (1948-1961) gewann G. für sie neues internationales Ansehen. 
Eine weitere Leistung G.s galt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, zu deren Mitglied er 1951 gewählt wurde. G. hat an der Heidelberger Akademie "sehr gehangen", so seine Frau. Als ihr Präsident (1960-1962) verstand er es, eine echte Tradition, das heißt "eine lebendige und lebendig zu erhaltende Überlieferung", zu kultivieren. So gelang es ihm erstmalig einen unfassenden Überblick über die Tätigkeit der Akademie der Öffentlichkeit vorzustellen. 
Seine organisatorische Arbeit sollte G. erst nach seiner Emeritierung abgeben, da er nicht mehr über die notwendigen technischen Hilfsmittel verfügte. Untätig blieb G. aber nicht lange: Bald wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Chemie der Treib- und Explosivstoffe, wo er auf Grund seiner langjährigen Erfahrungen als Berater fungierte und auch Vorlesungen und Vorträge hielt. 
G. blieb Junggeselle bis zu seinem 59. Lebensjahr. Er heiratete eine ehemalige Berliner Schülerin, die ihm nach Karlsruhe gefolgt und provisorisch 1947-1951 dort am Physikalisch-Chemischen Institut als Assistentin gearbeitet hatte. G. mit seiner hohen Kultur, Toleranz und Zuvorkommenheit hatte viele Freunde und genoss manche Geselligkeit. Dabei war er sehr tatkräftig und ausdauerlich als Leiter und Organisator, wie ein Kollege formulierte, "suaviter in moto, fortiter in re" [Nachgiebig in der Methode, aber hart in der Sache]. Unerwartet starb G.an einem Hirnschlag.

G. war ein äußerst vielseitiger Wissenschaftler. Von seinen ca. 90 Publikationen zählt fast ein Viertel zu Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaft. Seine alte Neigung zu den Geistwissenschaften fand ihren Ausdruck besonders in seinen späten Jahren, als er offen für den Humanismus im technischen Zeitalter auftreten konnte. 
Möchte man der bekannten Gelehrtentypologie von Wilh. Ostwald folgen, müsste G. als "Romantiker", nicht als "Klassiker" bezeichnet werden. Er wählte immer wieder neue, kaum bearbeitete Arbeitsgebiete (z. B. die Wirkung der Röntgenbestrahlung oder des Ultraschalls auf chemische Umwandlungen). Er erreichte interessante Ergebnisse, wollte sie aber nicht gründlich entwickeln. In der Geschichte der deutschen Chemie verbleibt G. als vielseitiger Forscher, glänzender Dozent und Vortragender sowie als hervorragender Organisator. Ständig betonte G. die humanitäre Seite der Naturwissenschaft, als deren "Schöngeist" man ihn später bezeichnete.

Q LA Berlin: A, Rep. 020-09, Nr. 29, Nr. 75, Jg. 1906-1913 (Köllnisches Gymnasium); UA Göttingen (Matrikeleintrag G.); UA Leipzig (Quästurkartei von G.); UA Berlin: Matrikelantrag G.; Promotionsakten d. Philos. Fak., Nr. 576; Habilitationen d. Philos.Fak., Nr. 1241; UK G 252 (Personalakten G.); GLA Karlsruhe: 235/30568; 235/30570 (Physik.-Chem. Inst. d. TH Karlsruhe); UA Karlsruhe: 21001/52 (Lehrstuhl f. Physik. Chemie), 27002/2 (Korrespondenz), 21011/141-I (Personalakte), 21011/141-II (Dekanatsführung), 22003/34 (Personalia), 28002/153 (Biogr. Sammlung); UA Heidelberg: HAW 192; Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (Auskunft vom 06.06.2006).

W Untersuchungen über die spezifische Wärme bei tiefen Temperaturen, Ann. d. Physik, 51, 1916, 828-846; 63, 1920, 476-480; (mit H. Kast) Versuche mit Stickstofftetroxyd-Sprengstoffen, Zs. f. das gesamte Schieß- u. Sprengstoffwesen, 14, 1919, 81-84, 103-105; Laboratoriumsbuch f. die Sprengstoffindustrie, 1923; (mit I. Stransky) Ein Röntgenspektrograph für chemisch-analytische Zwecke, Zs. f. physik. Chemie, 106 (1923), 433-441; Tabellen zur Röntgenspektralanalyse, 1924; Die quantitative Röntgenspektralanalyse, Die Naturwissenschaften, 14, 1926, 1118-1124; (mit J. Porger u. P. Rosband) Kristallstruktur u. Schlagempfindlichkeit von Rubidiumazid u. Bariumazid, Zs. f. physik. Chemie, B, 6 (1929-30), 459-480; Wilhelm Ostwald, Angew. Chemie, 45, 1932, 489-496; Chemische Wirkungen von Röntgenstrahlen, ebd., 46, 1933, 627-631; (mit H. Tittel) Die Bildung von Silber in d. photographischen Schicht unter dem Einfluss von Röntgenstrahlen, Zs. f. Elektrochemie, 1933, 39, 646-655; Zu Walter Nernsts 75. Geburtstag, Zs. f. Elektrochemie, 45, 1939, 433-435; Antrittsrede. Sitzungsberr. d. Heidelberger Akad. d. Wiss., Jahreshefte 1943/55, S. 129-131; (mit W. Zeil, U. Grisar u. E. Heim) Versuche über die Sonoluminiszenz wäßriger Lösungen, Zs. f. Elektrochemie, 61, 1957, 188-201; Schiller in einer Zeit der Technik, Karlsruher Akademische Reden, N. F., Nr. 6, 1958, 1-22; Die Chemikergeneration zwischen Humanismus u. Technik, Angew. Chemie, 75, 1963, 5-9; Die deutschen Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts u. Goethe, in: E. Oldemeyer (Hg.), Die Philosophie u. die Wissenschaften. Simon Moser zum 65. Geburtstag, 1967, S. 52-69; Systematik d. Chemie, in: S. J. Schmidt (Hg), Wissenschaftstheorie, Bd. 2, 1970, S. 29-38.

L Poggendorffs Biogr.-literarisches Handwörterbuch, VI, T. 2, 1937, 970f., VIIa, T. 2, 1958, 310f., VIII, T. 2, 2002, 1435f. (mit Bibliographie); Anon. P. G., Nachrr. aus Chemie u. Technik, 5, 1957, 348 (B); [R.] Lepsius, P. G. Zum 70. Geburtstag, Chemiker Ztg. 86, 1962, 863 (B); J. Eggert, W. Jost, W. Witte, Prof. Dr. P. G. Zum 75. Geburtstag, Berr. d. Dt. Bunsenges. f. Physik. Chemie, 71, 1967, 933 (B); K. Schäfer, P. G. +, Jb. d. Heidelberger Akad. d. Wiss. f. 1970, 55-57.

B Jaenicke, W., 100 Jahre Bunsen-Gesellschaft, 1994, S. 254; Die TH Fridericiana Karlsruhe, Festschrift, 1950, S. 103; Zs. f. Elektrochemie, 56, 1952, 847; Ebd., 65, 1961, 1; Fridericiana, Zs. d. Univ. Karlsruhe, H. 16, 1975, S. 39; Vgl. L(Anon., Lepsius, Eggert)

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